Wohlfühlecke mit Funktion

Technik und Optik müssen sich nicht ausschließen – um Regenwasser sinnvoll zu verwenden habe ich bereits seit Jahren einen 1000 Liter Tank in Verwendung. Jetzt sollte dieser um einen weiteren Tank erweitert werden, wobei das System von verbundenen Gefäßen zum Einsatz kommen soll. Aber erst mal der Reihe nach die einzelnen Bauabschnitte….

Der Aufbau

Eigentlich ist alles ganz einfach – eigentlich. Die Tücken liegen wie so oft im Detail – und so war es auch hier nicht anders. Jedoch wußte ich ungefähr, worauf es ankommt: Genauigkeit und Phantasie :-).

Zuerst musste eine Unterkonstruktion mit der Bodenpalette und dem Tragerahmen verschraubt werden. Dabei leistete ein starker Magnet außerordentlich gute Dienste der die Muttern für die verwendeten Torbandschrauben während der Verschraubung fest hielt. Danach wurden die Seitenteile zu dieser Unterkonstruktion eingepasst. Dabei wurden die Seitenteile in den Metallrahmen unten eingehängt und oben mit der Holz-Unterkonstruktion verschraubt. Dadurch ist ein fester Verbund entstanden.

Die untersten zwei Bretter auf der kurzen Seite wurden nur mit Holzdübel gesteckt und nicht fix verschraubt. Dadurch ist der Zugang zum Tank-Anschluss jederzeit einfach möglich.

Der neue Tank sollte mit einem bestehenden verbunden werden, um die gemeinsame Pumpe zu benutzen. Hier wurde auf das Gesetz der kommunizierenden Gefäße zurückgegriffen. Da beide Tanks auf selber Höhe stehen, entsteht ein automatischer Ausgleich des Wasserstandes. Somit kann die in einem Lichtschacht versteckte Pumpe Wasser aus beiden Tanks verwenden. Weiters sollte man für Gießkannen Wasser auch durch die verbauten Wasserhähne entnehmen können – dies ist mit den folgenden Teilen erfolgreich umgesetzt worden:

Teileliste

Für den Korpus und die Bank wurden folgende Materialen verbaut:

  • 15 Stk. Lärchenbretter 4m x 15cm x 19mm gehobelt gefast
  • 5 Stk. Lärchenbretter 4m x 9cm x 19 mm gehobelt gefast
  • 4 Stk. Lärchenprofil 2m x 40mm x 50 mm gehobelt gefast
  • 3 Stk. Lärchenprofil 2m x 30 mm x 60 mm gehobelt
  • Torbandschrauben, Winkel, SPAX-Schrauben, Lärchenöl, Pinsel, etc.
  • Trick: 1 starker Magnet 🙂

Die Installationstechnik besteht im Grunde genommen aus 2 Teilen: der Wasserzufuhr aus dem Dachablauf mit einem Wasserdieb und die Entnahme mittels Wasserhahn bzw. der Zusammenschluss mit der Wasserpumpe über einen angekoppelten 3/4 ” Schlauch.

Für den Anschluss des Schlauches zur Pupe habe ich durchgehend Schnellkupplungen verwendet, da es damit einfacher ist, die Installation im Winter frostsicher zu machen. Bei der Pumpe wurde die (bestehende) Zuleitung des alten Tanks mit der neuen Zuleitung über ein 3/4 ” verzinktes 3/4 ” T-Stück mit entsprechenden Doppelnippeln zusammengeschlossen. Weiters wurde noch ein Schieber und diverse kleinere Installationsteile verbaut, die ich hier nicht im Detail aufführen werde.

Kleiner Trick: Die Wasserpumpe ist an einen Funkschalter angeschlossen, und kann einfach mit einer Fernbedienung vom Garten aus ein- und ausgeschaltet werden, ohne jedesmal in den Keller laufen zu müssen….

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