Arcade Machine

Als Sommerprojekt bastelte ich zusammen mit meinen Kinder einen kleinen Retro-Spielautomaten. Als elektronische Grundlage fungiert ein Rasberry Pi auf dem RetroPie aufgesetzt wurde. Das Chassis wurde in Handarbeit gefertigt – das Ergebnis und die davor durchgeführten Schritte seht Ihr untenstehend in der Galerie.

Teileliste

Das Chassis

Für das Gehäuse habe ich Leimholzplatten verwendet, welche in der Anschaffung günstiger sind, als die original bei den Automaten verwendeten Pressplatten.

Für das Gehäuse habe ich mir Anregungen im Internet gesucht (z.B. http://induktiongeeignet.blogspot.com/2016/08/arcade-automat-bauplan.html), und die Vorlage modifiziert verwendet. Meine Modifikationen sind dahingehend, dass die Tiefe geringer ist, als bei einem Original (da ja der Monitor flacher ausfällt). Da die Hauptanwender meine Jungs sind wurde auch die Höhe etwas verringert (150cm statt 180cm).

Nachdem alle Teile zugeschnitten, geschliffen und zusammengeschraubt worden sind, wurde noch alles mit schwarzem Lack veredelt.

Die beleuchtete Kopfplatte besteht aus einer günstigen Neonröhre und einer Plexiglasplatte. Das dargestellte Motiv wurde einfach mit dem Drucker auf 2 A4-Blätter aufgedruckt und rückseitig angebracht 🙂

  • 5 Stk. Leimholzplatten Fichte 150cm x 50cm x 1,8cm
  • 1 Stk. Plexiglasplatte
  • 1 m Klavierband-Schanier
  • 1 Stk. Unterbau-Küchenneonröhre 30cm
  • schaltbarer 3fach Verteiler (versteckt eingebaut)
  • Kabel 3polig 1,5mm
  • passende Bohrer für die Arcade-Controller Knöpfe
  • Kabelbinder, Schrauben, Leim, Holzdübel, Schleifpapier, Farbe…

Detail am Rande: Der Materialeinsatz für alle Teile fällt mit knapp 200 EUR fast doppelt so hoch aus, wie die verbauten elektronischen Komponenten…

elektronik

Die elektronischen Bestandteile sind in meinem Falle mit einem Kostenpunkt von knapp über 100 EUR recht günstig (warum? siehe “Monitor” in der Teileliste) – wie bereits oben beschrieben wurde ein Raspberry Pi verbaut der mit einem Kostenpunkt von 35 EUR ein sehr günstiges “Herz” darstellt. Weiters wurden noch folgende Komponenten in das Chassis geschraubt:

  • Raspberry Pi 3B+
    //geizhals.at/?fs=rasperry+pi&hloc=at
  • SD-Karte 32 GB
  • Lüfter für Rasperry Pi 3B- optional, habe ich bisher noch nicht verbaut
  • USB-Ladegerät mit mind. 3 Ampere Nennleistung
  • Arcade Gamepad mit USB Anschluss
    //www.amazon.de/gp/product/B076H38W5G
  • USB Hub für Anschluss von zusätzlichen Controllern
    //www.amazon.de/gp/product/B072Q714QS
  • ein passender Monitor mit HDMI Anschluss
    – Ich verwende als Monitor einen alten Philips 32″ Fernseher, bei dem ich via HDMI auch die Lautsprecher versorgen kann. Kostenpunkt war hier € 0,00 – da der Fernseher aus einer Entrümpelung stammt 🙂
  • diverse Kabel (USB, HDMI)
  • USB Tastatur (für notwendige Eingaben, versteckt eingebaut)

Software

Der Raspberry Pi wurde mit einem SD Image von RetroPie aufgesetzt. Dazu folgte ich der Schritt-für-Schritt Anleitung unter //retropie.org.uk/docs/First-Installation/. Nach dem Download des Images und Entpacken mit 7Zip ging es daran, das Image auf die SD Karte zu bekommen. Das Tool meiner Wahl hierfür war balenaEtcher.

Nach dem Setup und der Vorbereitung der SD Karte kam der Moment der Wahrheit: Funktioniert alles? Und ja, es lief auf Anhieb!

Nachdem das Betriebssystem funktionierte, folge ich den weiteren Schritten auf der RetroPie Seite – wenn man hier anhand der Anleitung vorgeht, sollte eigentlich nichts schief gehen :-).

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